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Kompressor: Entscheidungshilfen zum richtigen Kauf 
 

  • Was Sie wirklich brauchen.
  • Worauf Sie schauen sollten.
  • Was Nachhaltigkeit bringt.
  • Was Ihre Zufriedenheit garantiert.

Wer in Druckluft investiert, geht schon einmal grundsätzlich in die richtige Richtung. Denn es gibt viele Vorteile, über die es sich wirklich lohnt, nachzudenken:
1 Ein AIRKO Kolbenkompressor dient als Grundgerät und Antriebsaggregat für viele verschiedene Werkzeuge und erschließt sehr oft neue Einsatzfelder, an die man bisher nicht gedacht hat. Ohne zusätzlichen Aufwand.
2 Druckluftwerkzeuge sind leichter, bedienungsfreundlicher und billiger. Denn sie sind „Werkzeuge pur“, die ohne eigenen (Elektro-)Motor auskommen. Sie sind besonders langlebig, stufenlos regulierbar und können bis zum Stillstand belastet werden, ohne Schaden zu nehmen.
3 Viele Arbeiten wie Farbspritzen, Sandstrahlen oder Reifenfüllen können überhaupt nur mit Druckluft einfach und rationell durchgeführt werden. Gutes Werkzeug ist der Anfang von Qualität.

Leistungsdaten. Das richtige Maß für Anwendung und Wirtschaftlichkeit:
Ansaugleistung (Hubvolumen).
Dieser Wert ist zwar etwas ungenau, wird aber bei Klein- und Kolbenkompressoren gern als Kennzahl für die „Kompressorleistung“ angeführt. Man versteht darunter das Produkt aus Hubvolumen x Drehzahl.
Die erzielte Druckluftmenge wird meistens in Liter/min angegeben.
Effektive Liefermenge (nutzbarer Hubvolumenstrom).
Damit ist die tatsächlich verfügbare Liefermenge an Druckluft gemeint, die in l/sec, l/min, oder m3/h angegeben wird.
Entscheidend ist aber, dass dieser Wert auf Basis einer geltenden und verbindlichen Norm ermittelt wurde. Bei Kleinkompressoren geschieht das meist nach VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagen e.V.). Hier wird bei einem Gegendruck, der je nach Ausschaltdruck zwischen 6 oder 8 bar(ü) gemessen wird, die effektive Liefermenge ermittelt.
Diese präzise Vorgangsweise ist deshalb wichtig, weil bei allen Verdichtern die Liefermenge bei verschiedenen Enddrücken auch unterschiedlich hoch ist. Achten Sie deshalb darauf, dass bei jeder Liefermengenangabe auch die Höhe jenes Betriebsüberdrucks steht, bei welchem die Messung vorgenommen wurde. Außerdem muss die entsprechende Norm genannt sein.
Nur einwandfreie Informationen schützen Sie vor bösen Überraschungen und ermöglichen einen seriösen Vergleich.
Füllleistung
Da die Liefermenge bei einem Kolbenkompressor im untersten Druckbereich wesentlich höher ist als bei einem höheren Gegendruck, kann die effektive Liefermenge verfälscht dargestellt sein. Interessant ist für Sie lediglich die Liefermenge in jener Druckbandbreite, innerhalb derer der Verdichter vollautomatisch schaltet.
Wird nur jene Liefermenge angegeben, die der Kompressor bei einem Gegendruck  von 0 bar bis zum Abschaltdruck bringt, ist Skepsis geboten.
Effektive Liefermenge (in einem realistischen Annäherungswert) selbst ermitteln:
1. Kompressor ausschalten und Behälter bis 6 bar(ü) entlüften.
2. Kompressor einschalten und Zeit stoppen, die er benötigt, um Behälter von 6 auf 8 bar(ü) zu füllen.
3. Ermittlung der effektiven Liefermenge (Annäherungswert)nach der Formel:

Behälterinhalt x 2 bar x 60
gestoppte Zeit

Beispiel:
90-Liter-Behälter, 36 Sekunden
von 6 auf 8 bar(ü). 90 x 2 x 60 : 36 = 300 l/min.
Der Kompressor leistet also zirka 300 l/min.
Effektive Liefermenge bei 7 bar(ü).
Wirtschaftlichkeit und Zufriedenheit beginnen bei der gezielten Auswahl.

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