Untitled document

Kompostbehälter - Humusproduktion

Gartenabfälle im Gartenjahr, Rasenschnitt  und Laubabfall im Herbst lassen  sich ideal mit einem Komposter kompostieren  und zu gutem Humus umwandeln.

Schon mit dem Frühlingsbeginn wenden sich die Gartenfreunde  vermehrt ihrem  Hobby zu. Bereits um diese Jahreszeit kann mit dem Kompostieren begonnen werden.

Früher warf man verderbliche Überreste oder organische Abfälle einfach auf einen Haufen in der Ecke des Gartens - und nach ein paar Wochen vergrub man das Ganze zur Düngung im Boden.

An dieser traditionellen Methode gibt es eigentlich nichts auszusetzen, außer vielleicht der Tatsache, dass sich manche Nachbarn über muffigen Geruch beschwerten, und zudem diese Abfallecken wohl auch nicht zu den schönsten Plätzen im eigenen Garten gehörten. Aber auch Mäuse und Ratten kamen schon mal zu Besuch, selbst Füchse sahen diese Ecken schon mal als Luderplatz an.

In kleinen Gärten ist diese Kompostierung ohnehin völlig unmöglich, da wird der Komposter einfach gebraucht.

Moderne Komposter sind heutzutage geschlossene Behälter meist aus dunklem Kunststoff, und sie machen im Grunde nichts anderes als der gute, alte Komposthaufen, dafür aber verläuft die Humusproduktion sauberer, schneller und wesentlich geruchloser oder gar geruchsfrei. Außerdem ist der Anblick eines Komposters ungleich angenehmer als der eines Komposthaufens.

Ein Komposter gehört einfach in jeden Garten. Er bietet eine Reihe von Vorteilen. Einmal spart man Blumenerde, man gewinnt sie ja sozusagen selbst. Dann spart man oft auch Müllgebühren und zudem leistet man natürlich zum Schutz der Umwelt, weil Abfälle vermieden werden. Auch zur Düngung, bei der Neuanlage von Beeten und Rabatten ist Humuserde aus dem Komposter von unschätzbarem Vorteil und spart teuren Dünger.

Das Prinzip des Komposters ist einfach: oben werden die Abfälle eingeführt und  dann arbeiten die Würmer und sonstigen Mikroorganismen praktisch im Alleingang.

Die im Komposter auftretende Hitze zerstört die Keimung von Unkäutern bzw. lässt diese überhaupt nicht erst zu.

Startzusätze, die angeboten werden müssen dem Komposter nicht unbedingt zugeführt werden, aber je vielfältiger die  Gartenabfälle und Abfälle sind, die  dem Komposter zugeführt werden, um so besser (manche sagen auch "fetter") ist der fertige Kompost. Ausschließlich Rasenschnitt  in den Komposter zu füllen, macht wenig Sinn.

Wichtig ist dabei aber, daß dem Komposter ausreichend Feuchtigkeit zugeführt wird.

Trocknet nämlich der KOMPOSTER  aus, so kommen auch die biologischen Abbauvorgänge zum Stillstand. Auch hier ist das richtige Maß der Vater des Erfolgs, denn ein zu nasser Komposter-Inhalt beginnt leicht zu stinken und der Abbauvorgang "ertrinkt" nahezu.

Worauf achte ich besonders beim Kauf eines Komposters? Wichtig ist eine gute Isolierung, damit die Verrottung schnell  einsetzt, das er möglichst im Baukastenprinzip zusammengesetzt oder nach Bedarf auch  vergrößert werden kann.  Wichtig sind auch bei der Anschaffung eines Komposters, ausreichend große Einfüll - und Entnahmeklappen und eine gute Handlichkeit.

Auch sollte die Größe des Komposters der Größe des Gartens angepasst sein, aber der Komposter ist keine Mülltonne.

Ist der Kompost dann fertig, kann er zusätzlich noch gesiebt werden. Zweckmäßigerweise geschieht das mit einem elektrischen Schwingsieb, wie wir es Ihnen auch von Atika anbieten.

Noch ein Tip: zerkleinert man mit einem Häcksler oder Schredder (siehe dazu unsere diversen Angabeite) grobe Abfälle wie Zweige,  Äste, Studen usw. vor dem Einfüllen in den Komposter, so geht der Verrottung noch schnller und guten Humus aus dem Komposter kann der Gärtner das ganze Jahr über gebrauchen.