Holzspalter - Kaminholzspalter - Brennholzspalter - Kaminholzsägen - Brennholzsägen

Allgemeines

Heizen mit Holz ist  eine sinnvolle Alternative zu Öl, Gas und Strom und außerdem ist es ein richtig "gemütliches" Heizen, beonserds wnn man vor einem offenen Kamin sitzt.

Auch besorgen sich immer mehr einen sog. leseschein, um im Forst Brennholz zu holen, das dann zuhause weiter verarbeitet wird.

Beil und Axt dienen aber nur noch der Körperertüchtigung. Brennholzsägen und Brennholzspalter  werden eingesetzt, wenn es gilt, schnell und komfortabel Brennholz zu machen. Dabei wird mit der Brennholzsäge auf Länge vorgeschnitten, der Holzspalter spaltet im Anchluß das Holz in handliche Stücke.

Brennholzspalter gibt es heute in verschiedenen Ausführungen und Leistungsklassen.
 

Technik

Holzspalter und Kaminholzspalter oder Brennholzspalter besitzen  Hydraulikzylinder, die sich  vertikal oder horizontal spalten. Handlicher sind die horizontalen Holzspalter, aber die sind  meist begrenzt in der  Länge des zu spaltenden Materials.
Angetrieben wir die Hydraulik mit Elektromotoren, meist mit Wechselstrommotoren, aber auch mit 400 Volt Drehstrommotoren. Drehstrommotore sind meist robuster und langlebiger als 230 V Wechselstrommotore.

Holzarten

Welches Holz eignet sich zum Verbrennen? Sicher, alles brennt, aber die Wärmewerte sind schon sehr unterschiedlich.
Weichhölzer scheiden im Grunde aus, der Wärmewert ist zu gering. Pappeln, Linden und Weiden gehören dazu. Buchenholz, Birke haben einen ungleich höheren Wärmewert, aber auch das Holz von Obstbäumen wird als Kaminholz genutzt. Nadelhölzer haben den Nachteil, dass sie harzhaltig sind und deshalb nur in geschlossenen Heizsystemen verbrannt werden sollen.

Natürlich kann man fertig gespalötenes Brennholz kaufen, aber das ist schon ein teures Vergnügen. Da macht es Sinn, einen Leseschein beim Forstamt zu besorgen und sich das zugewiesene Holz direkt aus dem Wald zu besorgen. Mehr und mehr verlangen jetzt die Forstämter, dass man geübt ist im Umgang mit der Kettensäge, oft bieten die Förster auch Kurse an und erwarten die richtige Ausrüstung, wozu auch die Schutzkleidung gehört.

um Sammeln und wird auf bestimmte Zeit ausgestellt.

Begriffe:


 

Folgende Begriffe werden im Zusammenhang mit Brennholz verwendet:

  • Ein Festmeter (fm) ist die Maßeinheit für 1 Kubikmeter feste Holzmasse.
  • Ein Raummeter (rm) oder ein Ster ist das Maß für geschichtete Holzteile.  
  • Grob gerechnet sind 1 rm ungefähr o,7 Festmeter.
  • Ein Schüttgutmeter (srm) ist das Maß für ein geschüttetes Holz für fürPellets oder Hackschnitzel. 1 srm ergibt ungefähr o,6 Raummeter.

 

Wichtig jedoch: 

  • Nur mit trockenem, naturbelassenem Holz, das mindestens zwei Jahre gespalten gelagert wurde, heizen.
  • Brennholz nur kleinstückig nachlegen, damit die Flammen nicht ersticken.
  • Vor jedem Anheizen die Asche aus dem Feuerraum und dem Aschenkasten entfernen. Nur frei liegende Roste gewährleisten eine ausreichende Luftverteilung und damit einen sauberen Abbrand.
  • Holz brennt in verschiedenen Phasen ab. In der Entgasungsphase (lange, leuchtende Flamme) muss ausreichend Luft von unten kommen, damit kein Schwelbrand entsteht, bzw. Ruß- & Pechbildung vermieden werden. Die Luftzuführung kann erst dann gedrosselt werden, wenn die Vergasungsphase beginnt. Sie ist daran erkennbar, wenn die Verbrennung der Glut beginnt und sich kurze, durchscheinende Flammen gebildet haben. Diese Flammen neigen nicht zur Rußbildung.

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